Die 7. Klassen sahen in Karlsruhe das deutsch-türkische Stück
„Bu sözler bizim – Die Worte gehören uns“
Von Gesa Raczek (7 a) und M. Tinkl (Fotos, nachgestellte Szenen aus dem Stück)
Am 9.06.26 besuchten wir, die Klassen 7a und b, das Theaterstück „Bu sözler bizim – Die Worte gehören uns“ im Badischen Staatstheater. Der Schultag begann wie gewohnt. Die erste Stunde verbrachten wir im Klassenzimmer und trafen uns um ca. 8:30 Uhr in der Aula und liefen gemeinsam zum Bahnhof. Von dort aus fuhren wir mit der Bahn nach Karlsruhe. Dort angekommen liefen wir zum Insel-Theater, dem Spielort des Jugendtheaters. Wegen der Verspätung der Bahn begann das Theaterstück gleich nach unserer Ankunft. Eine Mitarbeiterin bat uns vor dem Stück noch, unsere Handys auszuschalten, um die Schauspieler nicht während ihrer Arbeit zu stören. Dann begann um 10:00 endlich die Vorstellung. Aktiv waren drei Schauspieler: Laman Leane Israfilova als Lale, Sophie von Grundzinski als Lilo und Nikita Buldyrski als Herr Couch.
Das Theaterstück wurde von deutsch-türkischen Autorin Yade Yasemin Önder geschrieben. Sie wuchs in Kaiserslautern auf und lebt aktuell in Berlin. Es handelt von einer Familie, welche eigentlich aus der Türkei kommt, die aber aus politischen Gründen nach Deutschland umgezogen ist. Die familiäre Lage ist nicht besonders großartig. Die Eltern streiten viel, denn der Vater meint, dass die Mutter, die Journalistin ist, nicht immer so viel schreiben solle, denn sie verdiene damit eh kein Geld. Der Vater selbst arbeitet als Friseur. Die Geschwister Lale und Lilo müssen sich das immer mit anhören, wodurch ihre Beziehung jedoch immer stärker wird. Lale ist ein Mädchen und fast zehn Jahre alt. Lilo ist ein Junge und 12 Jahre alt. Er mag seinen Namen nicht, denn er ist der Meinung, er sei zu mädchenhaft. Anders als ihre großer Bruder und ihre Eltern kann Lale nicht Türkisch sprechen, weil sie in Deutschland augewachsen ist.
Eines Tages passiert etwas Merkwürdiges. Nach und nach verschwinden die Möbel aus Lales Zimmer und sie sieht gruselige Vögel an der Fensterscheibe. Schnell geht sie zu Lilo, der aber gar nichts bemerkt hat. Lale ist fest davon überzeugt, dass hier gerade etwas Schlimmespassiert ist, und ruft vergebens nach ihrer Mutter. Dies war der Moment, wo sie realisierten, dass ihre Mutter verschwunden war. Alles ist irgendwie komisch, und dann machen die Geschwister auch noch Bekanntschaft mit ihrer Couch, die fliegen kann! Gemeinsam begeben die drei sich auf die Suche nach ihrer Mutter.
Im Großen und Ganzem war das Theaterstück sehr gut. Es wurde viel über Sprache gesprochen und wichtige Themen aufgegriffen, die die Weltpolitik betreffen.
Das Theaterstück dauerte etwa eine Stunde. Also machten wir uns dann um ca. 11:00 wieder auf den Rückweg. In der Schule angekommen, unterhielten wir uns noch über das Theaterstück und erledigten Aufgaben dazu. Schlussendlich lässt sich zusammenfassen, dass dies ein sehr toller Ausflug war, der allen viel Freude bereitete.
